Banana Butts

Yeah, Schweinerock!

Banana Butts (zu deutsch „Bananenhintern“), dieser Bandname ist offensichtlich Programm bei den drei jungen Herren aus Löhne, denn oft und gerne tragen sie auf der Bühne gelbe Bananenkostüme, abgerundet mit täuschend echt aussehenden Gesäßprothesen aus Plastik. Alternativ zu diesem Bühnenoutfit sind sie auch, passend zum Namen ihrer EP „Fast Food TV Show“, in Burgerbrater-Kostümen unterwegs.

Schon an den oben genannten, eher merkwürdig anmutenden Kostümierungen lässt sich erkennen, dass die Banana Butts keine gewöhnliche Band sind. Sie polarisieren, provozieren, stehen auf Bizarres und Skurrilitäten. Ihre Live-Performances gleichen wilden Exzessen, bei denen der Schweiß in Strömen fließt und jeder Oropax gnadenlos aus den Ohren der Zuhörer „gebombt“ wird.

Die Musik, die die Banana Butts, bestehend aus Lars Brockmann (Gesang, Gitarre), Jan Störtländer (Bass, Gesang) und Marco Knobel (Schlagzeug, Percussion), seit ihrer Gründung im Jahr 2006 machen, nennen sie selbst liebevoll „hypermaskulinen, testosterongetriebenen Schweinerock“. Wer mal ein Ohr auf die Texte des Trios geworfen hat, der wird feststellen, woher das „Schwein“ im „Schweinerock“ kommt: Immer ein wenig unter der konservativen Gürtellinie, aber niemals wirklich verletzend oder geschmacklos, eben bloß etwas „versaut“ (Wortspiel, weil ein weibliches Schwein eine Sau ist, haha!).
Musikalisch ist der „Schweinerock“ der Banana Butts mitunter hart, aber dennoch relativ komplex und ausgereift und orientiert sich an Bands wie Primus, Beastie Boys und Electric Six. Den Song Gaybar der Letztgenannten präsentieren sie als Cover auch oft ihrem Publikum.

www.banana-butts.de


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