Der Wilde Will und die Zündsäcke
Die Erfindung des „Trecker-Country-Folk“
Der Wilde Will und die Zündsäcke - was sich zunächst anhört wie eine mittelmäßige Westernparodie aus den 70’er Jahren - entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine ernst zu nehmende Band aus Löhne, die im „Trecker-Country-Folk“ ihre musikalische Nische gefunden hat, ja, vielleicht sogar als Erfinder dieses Genres zu bezeichnen ist.
Und dies trug sich folgendermaßen zu…
Der Wilde Will, der eigentlich Wilfried heißt, kommt vom Lande und ist Treckerfan aus Leidenschaft. Vor allem die alten Maschinen haben es ihm angetan und regelmäßig ist er auf sogenannten „Treckertreffs“ zugegen, um dort mit Gleichgesinnten seinem Hobby zu frönen. Um dieser Liebe zu alten Traktoren Ausdruck zu verleihen, beschließt er, seinen Lieblingen ein musikalisches Denkmal zu setzen und schreibt Songs über sie. Musikalische Unterstützung erhält er dabei von seinen Söhnen Pete und Philipp, aufgrund von Wills Begeisterung ebenfalls bekennende Trecker-Fans. Beide konnten bereits zuvor mit ihrer Band Filipps Firma reichlich Erfahrungen in der regionalen Musikszene sammeln.
Zusammen arrangieren sie die Songs, die sie schließlich nicht nur auf ihre Treckergemeinde sondern ganz OWL loslassen.
Als Wilder Will und die Zündsäcke tritt die Familienbande von nun an gemeinsam auf. Im Frühjahr 2010 wurden sie von einer Jury ausgewählt, im Rahmen der Dorf-Rock-Rotation in vier Dorfkneipen quer über OWL verteilt zu spielen, was natürlich wie die berühmte Faust auf’s Auge passt und ihnen viele neue Fans beschert hat. Aufgelockert werden die Live-Auftritte von Will und Co. immer durch einige Exkurse zum Thema historische Trecker.
2009 erschien das Debütalbum „Bewährte Technik“ und auch in Zukunft soll es weitere Live-Shows geben.
